Hygiene

Hygiene

Hygiene im Klinikum Itzehoe

Vorbeugen – Überprüfen – Eingreifen

Prävention – Supervision – Intervention

Vorbeugende Maßnahmen sollen verhindern, dass Patienten im Krankenhaus durch Infektionen gefährdet werden. Dies wird unter anderem erreicht durch:

  • Regelmäßige Schulung der Mitarbeiter eines korrekten hygienischen Arbeitens, z. B. im Rahmen der Aktion „Saubere Hände“
  • Aufstellen von Hygieneplänen, die festlegen, welche Maßnahmen bei bestimmten Problemen ergriffen werden sollen. Wie lege ich einen Harnkatheter? Aber auch: Wie schütze ich mich und meine Patienten, wenn ein Patient Tuberkulose hat?
  • Auswahl der Desinfektions- und Reinigungsmittel. Nicht alles, was verkauft wird, wirkt auch so, wie es beworben wird
  • Mitwirkung bei der Bauplanung: Ist die Lüftungsanlage des neuen OPs ausreichend dimensioniert? Ist genügend Raum vorhanden, damit hygienisch korrekt gearbeitet werden kann? Aber auch: Wo steht der Putzmittelwagen?
  • Beratung bei Neuanschaffungen: Kann man das geplante neue Ultraschallgerät überhaupt desinfizierend reinigen ohne es zu beschädigen?

Durch Überprüfungen soll erreicht werden, dass mögliche Gefährdungen erkannt und beseitigt werden. 

  • Angekündigte und unangekündigte Begehungen in allen Bereichen des Hauses
  • Arbeitsbeobachtungen
  • Mikrobiologische Beprobung an kritischen Punkten: z. B. Abklatschproben von Handkontaktflächen, Spülflüssigkeit aus Endoskopen
  • Überprüfung des Trinkwassernetzes. Jedes Jahr werden mehr als 100 Trinkwasserproben im Klinikum und den zugehörigen Zentren entnommen
  • Kontrolle der Steckbeckenspülen
  • Bewertung der Reinigung
  • Hygienevisiten: Die Intensivstationen und die  Infektionsstation werden regelmäßig (wöchentlich, teilweise täglich) besucht, um mit dem Personal vor Ort zu besprechen, ob die betreuten Patienten spezielle Maßnahmen erfordern

Wenn eine mögliche Gefährdung von Patienten vorliegt, muss diese so schnell wie möglich beseitigt werden, z. B. durch:

  • Isolieren von Patienten mit kritischen oder hochansteckenden Erregern, aber auch: Isolieren von Patienten, die durch eine Immunschwäche besonders gefährdet sind
  • Einleitung spezieller Reinigungs- oder Desinfektionsmaßnahmen
  • Ausbruchsmanagement: Suche nach Infektionsquellen und deren Eliminierung, Zusammenführung betroffener Patienten, Sperren von Zimmern oder ganzen Stationen
  • Reparatur oder Aussonderung von Möbeln oder Geräten, die nicht (mehr) sicher gereinigt werden können
  • Anregung von Umbauten oder Renovierungen
  • Individuelle, situationsbezogene, spontane Nachschulungen
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