Traumazentrum

Titelbild Traumazentrum

Traumazentrum

Die Zertifizierung zum Traumazentrum qualifiziert die Klinik zur Schwerzverletztenversorgung. Alle am Traumanetzwerk beteiligten Kliniken müssen ein anspruchsvolles Zertifizierungsverfahren durchlaufen.

Überprüft wird  Personalstruktur und -qualifikation, Ausstattung von Ambulanz, Schockraum und OP, Behandlungsstandards, das Zeitmanagement und die Behandlungsergebnisse. Alle Daten der Schwerverletzten werden anonym in eine Datenbank der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie gemeldet und ausgewertet.

Die Klinik in Itzehoe ist Regionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Schleswig-Holstein seit 2011.

Wird „Schockraumalarm“ ausgelöst werden sofort tags und nachts sechs Ärzte und drei Pflegekräfte alarmiert, außerdem die Blutbank und das CT. Alle alarmierten Mitarbeiter stehen bereit, wenn der Patient im Schockraum eintrifft.

Oft müssen mehrere Maßnahmen gleichzeitig erfolgen, wie Sicherung der Atmung, Schockbekämpfung, Schienung von Brüchen, Ultraschallunter-
suchung des Bauches, Legen von Kathetern und Drainagen, Kreuzen von Blutkonserven, Laborabnahme. Alle Maßnahmen werden auf ent-
sprechenden Bögen mit Uhrzeit notiert.

Dann erfolgt in der Regel ein CT des Patienten und nach spätestens 20 Minuten können Operationen erfolgen.

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